Dienstag, 8. Dezember 2009

Weihnachtsbäckerei II: Heidesand mit Fleur de Sel

Es gibt Weihnachtsplätzchen, die backe ich schon seit Jahren. Immer das gleiche Rezept, immer die gleiche Menge und immer mit Garantie auf gutes Gelingen. Dazu gehören Kokosmakronen, Spitzbuben, Zimt-Shortbread und Heidesand. In meiner Familie bietet auf diese Weise jeder einen vorhersehbaren Beitrag zum Fest, auf den sich alle freuen. Ich freue mich auf die Vanille-Kipferl von Oma, auf Schokobrot von meiner Tante und auf die Engelsaugen von Mama. Und ich habe mir für dieses Jahr einen kleinen Spaß erlaubt: Warum nicht mal den allseits erprobten Heidesand mit etwas Unvorhersehbarem verfeinern? Sieht aus wie immer - schmeckt ganz anders: Heidesand mit Fleur de Sel. Große Augen und ungläubiges Kopfschütteln sind vorprogrammiert, allerdings nur im ersten Moment, dann sind die Plätzchen bestimmt ganz schnell aufgegessen!

Zutaten (für ein Blech/ca. 50 Stück):
125g Butter
200g Mehl
90g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 gestr. TL Fleur de Sel
Zucker zum Wälzen
 
Butter in einem kleinen Topf erhitzen und etwas bräunen lassen. Dann wieder abkühlen und fest werden lassen. Anschließend mit dem Handrührgerät  geschmeidig rühren. Mehl, Zucker, Vanillezucker und Fleur de Sel dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Nun den Teig zu zwei viereckigen Stangen formen, im Zucker wälzen und 30 Min. kalt stellen. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Teigstangen mit einem scharfen Messer in ca. 8mm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 12-15 Minuten backen.

Kommentare:

Steph hat gesagt…

Mach nur so weiter - neulich die Bäumchen, jetzt der Heidesand ... Eigentlich könnt ich doch gleich bis Ostern durchbacken ... ;o)

Sehen toll aus, die Kekse!

Christina hat gesagt…

Dankesehr!
Bis Ostern durchbacken hört sich eigentlich gar nicht schlecht an ... einen Anlass Plätzchen zu essen findet man doch bestimmt immer, ne? ;-)

Heni hat gesagt…

Schmecken die dann auch salzig???

New Kitch on the Blog hat gesagt…

Nur ein bisschen "im Abgang", das Süße überwiegt definitiv.