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Montag, 19. Mai 2014

Spargeltarte mit Fetakäse und Zuckerschoten: Here comes the sun

Es gibt kaum ein Gemüse, zu dem es herrlicher ist, literweise badischen Weißwein zu trinken, als zu Spargel. Und es gibt für mich ohnehin kaum ein Gericht, das unter Zugabe von mindestens ein paar Bröckchen Fetakäse nicht NOCH besser schmeckt. Jetzt stellt euch vor: Wochenende, Sonne auf der Haut, Musik im Ohr und die oben besagten drei Komponenten Spargel, Fetakäse und Wein, dazu ein gemütliches Pläuschchen und Bewegung nur, wenn entweder das Weinglas leer war, man die Hand mit einem weiteren Stückchen Spargeltarte zum Mund führen musste oder ein anderes Körperteil die Pole Position in Sachen Sonne einnehmen sollte – kein Wunder, dass es da neben ein paar Sommersprossen mehr auch die gute Laune noch gratis obendrauf gab. 
Weil ich noch ein riesenhaftes Paket Filoteig im Kühlschrank hatte (in einem Anfall von einem komplett aus dem Ruder gelaufenen orientalische-Spezialitäten-Gelüste-Wahn hatte ich drei gekauft, zwei waren mittlerweile abgelaufen), hat sich das doch direkt als knusprige Unterlage für meine Spargeltarte angeboten, dann noch ein paar Zuckerschoten als Begleitung für Spargel und Fetakäse – tataaah, fertig war sie, die ohne zu übertreiben unkomplizierteste und dabei leckerste Tarte, die ich seit langem gegessen habe.

Spargeltarte mit Fetakäse und Zuckerschoten


Hier kommt das Rezept für die Spargeltarte mit Fetakäse und Zuckerschoten (für eine längliche Tarteform 35x10 cm):  

300 g grüner Spargel 
80 g Zuckerschoten 
etwa 3 EL Olivenöl 
3-4 Blätter Filoteig (je nach Größe, in der Form übereinandergeschichtet sollten sich mindestens 6 Lagen ergeben) 
100 g Fetakäse 
2 EL Schmand 
100 ml Sahne 
2 Eier 
Salz, Pfeffer, Chiliflocken 

Spargeltarte mit Filoteig

Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die harten Enden vom grünen Spargel abschneiden. Spargel in Salzwasser 5 Minuten blanchieren, nach 3 Minuten bis zum Ende die Zuckerschoten dazugeben. Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, dann behalten Spargel und Zuckerschoten ihr sattes Grün und garen nicht mehr weiter. In einem Sieb Spargel und Zuckerschoten gut abtropfen lassen. Eine Tarteform (meine hat die Maße 35x10 cm, ihr könnt aber auch eine runde Form nehmen und die Enden des Filo-Teigs einfach überstehen lassen) mit etwas Olivenöl einpinseln. Da es die Filoteigblätter zumindest bei unserem local Cheftürken in allen möglichen Formen und Maßen gibt, ist es auch hier im Prinzip wurscht, welche ihr nehmt. Hauptsache ihr habt eine Schere. ;-) Filoteig-Blätter also so zuschneiden, dass die Ränder leicht an der Form überlappen. Insgesamt sollten am Ende mindestens 6 Lagen Filoteig in der Form liegen. Das erste Filoteigblatt in die geölte Form legen, dann wieder dünn mit Olivenöl bepinseln, dann das nächste obendrauf, dann wieder Olivenöl und dann bitte munter so weiterstapeln, bis alle Teigblätter aufgebraucht sind. 50 Gramm Fetakäse, Schmand, Sahne und Eier miteinander verrühren (geht auch brachial mit Pürierstab) und mit Salz und Pfeffer würzen. Spargelstangen auf die Breite der Form zuschneiden. Sahnefüllung in die Form geben. Grünen Spargel und Zuckerschoten nebeneinander darauf verteilen, restlichen Fetakäse darüberbröckeln und mit Chiliflocken bestreuen. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene bei 200 Grad etwa 20 bis 25 Minuten backen.

Tarte mit grünem Spargel, Fetakäse und Zuckerschoten


Die Spargeltarte mit Fetakäse schmeckt natürlich direkt aus dem Ofen, mir persönlich aber sogar noch besser, wenn sie nur noch lauwarm ist. Dazu ein schönes Glas kühlen Weißwein – pörfäkt! Und wenn noch was übrig bleibt, schmeckt sie zu fortgeschrittener Frühlingsnachtsstunde auch noch kalt. ;-) 

Tarte mit grünem Spargel und Fetakäse


Noch mehr Lust auf grünen Spargel? Hier sind meine Lieblingsrezepte aus den letzten Jahren: 

Gebratener Spargel mit Orangenvinaigrette und Kräuterflädle 
Polenta-Sticks mit grünem Spargel 

Habt ne sonnige Frühlingswoche, bis bald!

Montag, 18. Juli 2011

Kleine Ausflucht in den Herbst: Elsässer Apfelkuchen

Und, wie ist bei euch die Stimmung so? Auch irgendwie ... herbstlich? Ich kann mir nicht helfen, aber mit Schnupfnase, verregnetem Wochenende und kühlen 14 Grad hat es das ultimative Sommergefühl gerade etwas schwer bei mir durchzukommen und die Gedanken an laue Sommernächte auf dem Balkon, offene Schuhe und Sonnencrèmegeruch rücken ein gutes Stück in Richtung Ferne. Deswegen gab es gestern auch eine klitzekleine Ausflucht in den Herbst und wir haben, in eine Decke gemummelt auf dem Sofa, warmen Apfelkuchen direkt aus dem Ofen gegessen. Köstlich! Nichtsdestotrotz, der Herbst kommt bald und ist - obgleich schön - noch lang genug, deswegen mein durchaus mit Nachdruck zu verstehender Appell: Sommer, komm zurück!! 


Hier kommt das Rezept für eine Tarteform mit einem Durchmesser von 28 cm:
Für den Teig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter
1 TL Zucker
Salz
1-2 EL Eiswasser

Für den Belag:
500 g säuerliche Äpfel
2 EL Zucker
2 Eier
200 g Schmand
2 Pk. Bourbon-Vanillezucker
1 EL Mehl

Außerdem:
Mehl für die Arbeitsfläche
Butter für die Form
1 EL Zucker zum Bestreuen

Für den Teig das Mehl mit der Butter in Flöckchen, Zucker, 1 Prise Salz und Eiswasser rasch zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 40 Minuten kühl stellen. Falls er zu bröselig ist, noch etwas Eiswasser unterkneten.
Den Backofen auf 220°C (Umluft 200°C) vorheizen und die Form mit Butter ausfetten. Die Äpfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in ca. 1 cm (0,5 finde ich besser) dicke Spalten schneiden.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen, in die Form legen und an den Rändern hochziehen. Den Teigrand dabei etwas nach innen rollen, es sollte am Rand eine Art Wulst entstehen (mein Wulst war ziemlich unwulstig, macht aber auch nix ;-)). Die Äpfel nebeneinander im Kreis auf den Teigboden legen und 1 EL Zucker darüberstreuen. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen.
Währenddessen die Eier mit dem Schmand, Zucker, Vanillezucker und Mehl verquirlen. Den Kuchen aus dem Backofen nehmen, den Guss vorsichtig über die Äpfel gießen. Im Backofen auf der mittleren Schiene weitere ca. 20 Minuten backen, bis der Guss goldbraun ist.


Der Kuchen stammt aus dem Buch "Flache Kuchen" von Ilse König, ich habe nur die Crème fraîche durch Schmand ersetzt, den hatte ich noch im Kühlschrank. Ein tolles Rezept wenn es schnell gehen soll und außerdem war verhältnismäßig wenig Zucker enthalten, was auch mal eine Alternative ist. ;-) Achso, die zwei Päckchen Vanillezucker ... Ach, egal. Übrigens haben wir den Sofaaufenthalt noch auf den Abend ausgedehnt und zum zweiten Mal einen traumhaft schönen Film angesehen, den ich nur uneingeschränkt für den nächsten Fernsehabend empfehlen kann, für die, die ihn noch nicht kennen: Billy Elliot - I Will Dance

Donnerstag, 3. Februar 2011

Der (Farb-)Knaller: Steckrüben-Spinat-Tarte

Orange ist die absolute Knallfarbe, was Essen betrifft. Schon im Herbst war ich begeistert vom leuchtenden Kürbis im Risotto, kurz nach Silvester hat es mir ein Orangen-Granité aus der Hundertachtziggradküche angetan und jetzt... ja heiliger Bimbam, hättet ihr gedacht, dass Steckrüben so verdammt orange leuchten können?! Jajaja, die alten Steckrübenhasen unter euch wussten das sicher, aber für Steckrübenfrischlinge wie mich ist es schon ein kleines Spektakel, wenn sich die blassgelben Stückchen im kochenden Wasser in ein sattes Orange verwandeln. Und weil Knallfarben auf dunklem Hintergrund besonders gut wirken, habe ich für meine Tarte als Unterlage ein kräftiges Dunkelgrün gewählt - frischen Blattspinat. 



Hier kommt das Rezept für 1 rechteckige Tarteform (traut euch, rund geht natürlich auch!):
Für den Teig:
125 g Mehl
65 g Butter
1 Ei
20 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Salz


1 Steckrübe
100 g Blattspinat
100 ml Sahne
50 g Schmand
1 Ei
Salz, Pfeffer


Für den Teig Mehl und eine Prise Salz auf die Arbeitsfläche geben, die Butter in Stücken am Rand verteilen. In die Mitte des Mehls eine Mulde drücken und das Ei sowie 20 ml lauwarmes Wasser hinzufügen. Alles rasch zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen und mit Folie bedeckt eine halbe Stunde kalt stellen. Backofen auf 200°C vorheizen.

Steckrübe schälen, erst längs in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden, dann quer in längliche Stücke. In einem Topf mit wenig kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren, herausnehmen und beiseite stellen. Spinat putzen, ebenfalls kurz blanchieren bis er zusammenfällt, dann abgießen, gut abtropfen lassen und grob hacken. Sahne, Schmand und Ei verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und die gefettete Form damit auskleiden. Den Boden mehrmals einstechen. Steckrüben und Spinat darauf verteilen und mit der Sahnemasse übergießen. Im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen. 


Ich war ganz begeistert und kann nur raten: Stürzt euch auf die Steckrüben, noch ist Saison und man wird mit einem feinen süßlich-herben Geschmack belohnt. Wer noch weitere tolle Rezepte für das Knöllchen sucht, wird auch bei Mestolo fündig. Hier wurde kürzlich sehr inspirierend eine ganze Woche lang der Steckrübe gewidmet.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Geschenkeproduktion II: Linzer Tartelettes

Es ist Halbzeit, meine Damen und Herren! In 12 Tagen ist Bescherung angesagt. Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke? Ich nicht. Es ist auch immer das gleiche Theater, ich schwöre mir jedes Mal am 23. Dezember in jeder verflixten 300 Meter langen Kassenschlange, dass das wirklich das allerletzte Mal war und dass ich im kommenden Jahr mit Beginn der Adventszeit zumindest Mutter, Freund, Oma, Tanten, Onkels und Cousinen geschenketechnisch abgehakt habe. PUSTEKUCHEN! ERZÄHL DAS DEINER GROßMUTTER! Klappt nämlich niemals. Obwohl ich dieses Jahr so nahe dran bin, wie schon lange nicht mehr, denn was die kulinarische Geschenkeproduktion betrifft, so habe ich tatsächlich ein bisschen vorgearbeitet. Da ich Linzertorte sehr gerne mag, kam ich auf die Idee aus der Menge für eine große Springform mehrere kleine Tartelettes zu backen und ihnen ein weihnachtliches Outfit zu verpassen. Der Plan ist aufgegangen und ich habe 6 Mini-Geschenkproblemchen weniger. 


Hier kommt das Rezept für 6 kleine Tartelettes:
Für den Teig:
250 g Mehl
200 g Zucker
200 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
250 g Butter
1 Ei
2 EL Kirschwasser

Außerdem:
200 g Johannisbeermarmelade
200 g Himbeermarmelade
1 Eigelb + 1 EL Milch zum Bestreichen
Fett und Mehl für die Form

Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verkneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt eine Stunde kalt stellen. 6 kleine Tartelette-Förmchen einfetten und mit Mehl bestäuben. Teig in 6 Portionen teilen und jeweils auf bemehlter Arbeitsfläche rund und etwas größer als die Förmchen ausrollen. Die Förmchen mit dem Teig auslegen und den Bode ein paar Mal mit einer Gabel einstechen. Backofen auf 180°C vorheizen. Den restlichen Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen und mit einem Plätzchenausstecher Sterne ausstechen. )Mit verschiedenen Größen sieht es noch hübscher aus, finde ich.) Die beiden Marmeladesorten miteinander glatt rühren und auf den Teigböden verteilen. Die Sterne dicht nebeneinander auf der Masse verteilen. Eigelb und Milch miteinander verquirlen und Sterne damit bepinseln. Auf der zweiten Schiene von unten ca. 40 Minuten backen. Herausnehmen und gut auskühlen lassen, bevor sie verpackt werden. Es empfiehlt sich, die Törtchen mindestens 2-3 Tage vor dem Verzehr durchziehen zu lassen, so schmecken sie noch besser. 


Aufbewahren lassen sich diese Tartelettes übrigens ebenso lange, wie die meisten Weihnachtsplätzchen, also 3-4 Wochen sind kein Problem. Ich habe die Tartelettes einzeln eng mit Folie umwickelt und zum Verschenken nur noch Geschenkband und ein paar Mini-Kugeln als Dekoration angebracht. So halten sie lange frisch und ziehen gut durch.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Hühner-Connection: Lauchkuchen mit Eierguss

Es ist immer wieder ein Spaß, wenn lieber Übernachtungsbesuch unbedingt beim Frühstück machen helfen möchte und ich ihn dann bitte, die Eier aus dem Kühlschrank zu holen. Erst kommt die Schockstarre, dann ein Räuspern, dann: "Sag mal, willst du mich irgendwie vergiften? Die Eier sind seit 8 Monaten abgelaufen!!" Manchmal springe ich dann diabolisch grinsend mit dem Brotmesser in der Hand in Richtung des Gastes, um dessen Kreislauf ein bisschen in Schwung zu bringen, manchmal gibt´s die Antwort aber auch gleich: "Nein, das sind die allerbesten biomäßig exorbitanten Landeier von einer kleinen, glücklichen, nicht-überzüchteten, frei laufenden und kerngesunden Hühnertruppe aus dem Dörfchen, in dem meine Oma wohnt!" 


Der Eierhandel dort ist gut organisiert, die Nachbarin holt gleich mehrere Päckchen Eier bei den legefreudigen "Hüngili" ab, und bringt sie zu meiner Oma, weil diese selbst nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist. Dann gibt´s an der Tür ein kleines Pläuschchen, und wenn niemand da ist, steht die Bezahlung in einem Schälchen bereit und die Eier werden einfach vor die Tür gestellt. Meine Oma ist dann quasi die Verteilstation für die Familie. Die Verpackung ist voll recycelt, denn jedes Mal, wenn ein Päckchen leer ist, wird es aufgehoben und wieder zum Hühnerbesitzer gebracht, der es erneut mit frisch gelegten Eiern füllt. Deswegen hat man im Dezember auch laut Verpackung mal Eier vom April und kann so herrlich Frühstücksgäste schocken. Es ist ja wohl absolut klar, dass das die allerbesten Eier der Welt sind! Und weil draußen alles weiß ist, gibt es heute passend zur Jahreszeit Wintergemüse, nämlich einen feinen Lauchkuchen, mit dem allerbesten biomäßig exorbitanten Landeier-Guss von der kleinen, glücklichen, nicht-überzüchteten, frei laufenden und kerngesunden Hühnertruppe.



Hier kommt das Rezept für eine Springform mit 24 cm Durchmesser:
250 g Mehl
125 g kalte Butter
1 Ei
Salz

1 kg Lauch
3 Eier
125 ml Sahne
125 ml Milch
1/2 TL getr. Thymian
2 EL frische gehackte Kräuter nach Wahl
Pfeffer, Muskat
Mehl zum Ausrollen und Butter zum Einfetten


Aus Mehl, kalter Butter, Ei und einer Prise Salz rasch einen glatten Teig kneten. In Folie gewickelt im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen. Den Lauch putzen, waschen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. In kochendes Salzwasser geben und ca. 5 Minuten blanchieren. Abgießen und kalt abschrecken. Gut abtropfen lassen, ggf. mit einem Küchentuch restliche Flüssigkeit abtrocknen.
Ofen auf 200°C vorheizen. Den Mürbteig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Die Form fetten und mit dem Teig auslegen. Den Boden ein paar Mal mit einer Gabel einstechen. Im Ofen ca. 10 Minuten vorbacken. Herausnehmen und die Lauchstücke aufrecht und dicht aneinandergereiht auf den Boden in die Form stellen. 
Eier, Sahne, Milch, Thymian und restliche Kräuter gut verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Mischung vorsichtig über den Lauch gießen. 
Den Lauchkuchen im Ofen 50-60 Minuten backen. Wenn die Oberfläche zu stark bräunt, mit Alufolie abdecken. Dazu schmeckt ein Gläschen Weißwein (oder auch eine Flasche, ha!). 

Wer mehr von der Senioren-Hühnergang lesen und wissen möchte, wie die Eier-Connection WIRKLICH operiert: Hier gibt´s Rhabarber-Baiserkuchen und die Geschichte gleich dazu. 

Donnerstag, 4. November 2010

Apfelernte: Die vielseitigste aller Obstsorten

Es ist Apfelzeit, das merkt man alleine schon daran, dass die Apfelkuchen-Rezepte gerade wieder Hochsaison haben. Ich freue mich sehr darüber, denn es gibt doch kaum etwas schöneres, als an einem grauen, kalten Herbstnachmittag mit einer Tasse dampfendem Kaffee und einem großen Stück frisch gebackenem, noch warmem Apfelkuchen auf dem Sofa zu sitzen. 


Meine Familie besitzt seit vielen Jahren ein kleines Apfelbaumgrundstück am Waldrand. Früher, als ich die Ferien oft bei meiner Oma auf dem Land verbracht habe, war es selbstverständlich, dass alle bei der Apfelernte geholfen habe. Mit langen Holzstöcken wurden die Äpfel erst von den Bäumen geschlagen und dann vom Boden in großen Säcken gesammelt. Dann fuhr man zur Kelterei der Familie Ziegler um die Äpfel zu Saft zu pressen. Der Saft wurde dann in großen Tanks im Keller meiner Oma gelagert und vergor im Laufe der Zeit zu Apfelwein, von dem sich mein Opa jeden Tag ein Gläschen genehmigte. Heute werden die Äpfel nicht mehr selbst gekeltert, ein paar Säcke werden noch gesammelt und der Rest bleibt liegen für die Pferde, die nun das ganze Jahr über eine natürliche Grundstückspflege betreiben. Was bleibt, sind schöne Erinnerungen. Zum Beispiel daran, wie wir beim Keltern direkt aus der Presse den frisch gespressten Saft getrunken haben - dieser Geschmack ist unvergleichlich. Und ich bin immer wieder sehr froh darüber, dass ich als eigentliches "Stadtkind" die Möglichkeit habe, immer wieder zu meinen Lieben auf´s Land zu fahren.

Den Apfelkuchen, den man auf den Bildern sieht, habe ich schon Anfang letzter Woche gebacken und wollte euch heute eigentlich das Rezept dafür liefern. Aber, und das ist mir ja noch nie passiert: Ich finde es nicht mehr! Ich weiß nur noch, dass es aus irgendeiner Zeitschrift stammte, ich habe geblättert, verglichen und gesucht, ja zum Hirsch bin ich deswegen fast geworden. Schmand und Marzipanrohmasse sind meine einzigen Anhaltspunkte. Aber trotzdem nichts gefunden, war das der Apfelwein??? Stattdessen preise ich eben noch einmal eines meiner Lieblingsrezepte, nämlich diese französische Apfeltarte, an.

Hier kommen noch ein paar andere schöne Apfelkuchenrezepte (unter noch vielen mehr): Bei Nur das gute Zeugs gibt es gleich ein ganzes Blech, Lamiacucina backt einen riesen Apfelpfannkuchen, auf Barbaras Spielwiese wartet ein Traum mit Schuss und Baiserhaube und Foto e Fornelli verrät uns gar ein feines Mama-Rezept.

Sonntag, 27. Juni 2010

Von Bienchen und Blümchen: Ziegenkäse-Tartelettes mit Honig und ein kleiner Ausflug

Vor ein paar Wochen schon habe ich bei einer Laufrunde im Darmstädter Wald entlang der Fasaneriemauer eine wahre Perle entdeckt: Eine kleine Imkerei, deren Honig so gut schmeckt, dass man nie wieder einen anderen essen möchte! Ich esse Honig nicht nur gerne auf´s Brot, sondern verwende ihn auch öfter in der Küche, also habe ich gleich zwei große Gläser feinsten Blütenhonig eingepackt. Die kleine Verkaufsstelle mit Kaufladen-Charme liegt nur ein paar Schritte von den Wabenkästen entfernt, es herrscht emsiges Treiben und das Summen der Bienen ist schon deutlich zu hören. 


Nun gehöre ich zwar nicht zu den Menschen, die in Panik ausbrechen, wenn ein kleines Bienchen um sie herumschwirrt, vor so einer ganzen Meute habe ich allerdings einen Heidenrespekt. Aber interessant ist es schon... Und Imker können scheinbar nicht nur Honig machen sondern auch Gedanken lesen und so fragt der nette Herr Raich: "Wollen Sie mal die Waben anschauen?" Na klar! Gedanklich sehe ich mich zwar schon im Zickzack durch den Wald rennen, dicht gefolgt von einem zu einer schwarzen Traube vereinten Bienenschwarm, aber die Neugier überwiegt und ich stürze mich im wahrsten Sinne des Wortes ins Getümmel. Jetzt bloß nicht mit den Armen fuchteln! Und Mund zu! Herr Raich zeigt mir zuerst eine der großen Waben, auf der man deutlich sehen kann, dass schon ein Teil davon mit einer dünnen Wachsschicht verschlossen ist. Darunter reift der Honig, der später auf meine Ziegenkäse-Tartelettes wandert! 


Ich staune, denn aus direkter Nähe habe ich sowas noch nie gesehen. Und faszinierend, was die kleinen Tierchen für Meisterleistungen vollbringen! "Das da ist die Königin." Mein Staunen wechselt um in Ehrfurcht (Mund zu, hab ich doch gesagt!), denn die Bienenkönigin ist für mich schon fast ein Mythos.   Früher wurde mir oft von ihr erzählt und auf Fotos im Bio-Unterricht habe ich sie natürlich auch gesehen, aber live? Nee. Ganz schöner Brummer, im Vergleich zu den anderen. Und man bedenke, die Dame hat einen ganzen Hofstaat unter der Fuchtel! 


Da für Nachwuchs gesorgt werden muss und nicht nur der Honig sondern auch die Bienen von Herrn Raich sehr begehrt sind, hat er extra kleine Kästen aufgestellt, in denen sich die Brut ungestört entwickeln kann. Zum Schluss präsentiert er mir ein paar frisch geschlüpfte Bienen. 


Wir plaudern noch ein bisschen und ich erfahre allerhand über die Imkerei und das Leben (und leider auch Sterben) der Bienen. Ich erfahre, wie wichtig es ist, die regionalen Bestände zu pflegen und zu erhalten und was für eine Arbeit damit verbunden ist. Denn ohne die Bienen stünde das gesamte ökologische System auf der Kippe, da sie wichtige Bestäuber für unzählige Pflanzen sind. Und, nicht zuletzt: Ohne Honig wäre die gute Küche um einiges ärmer!

Hier kommt das Rezept für 4 kleine Tartelettes:
1 Packung TK-Blätterteig
1 TL Öl zum Bepinseln
Erbsen oder andere getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken
2 EL Olivenöl
2 kleine Schalotten, fein gehackt
4 Tomaten, in kleine Stücke gehackt
2 EL Balsamico-Essig
Salz
1 TL Honig
4 Scheiben Ziegenkäse (ca. 1 cm dick)
4 TL Honig zum Beträufeln
ein paar Zweige Thymian


Backofen auf 200°C vorheitzen. Blätterteig aufrollen und 4 Stücke in der Größe der Tarteförmchen ausschneiden. Die Tarteförmchen dünn mit Öl bepinseln und mit Blätterteig auslegen. Mit Erbsen zum Blindbacken befüllen und für 7-8 Minuten in den Ofen geben. Herausnehmen, Erbsen entfernen und Förmchen mit Teig bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, Schalotten darin andünsten, Tomaten dazugeben und ein paar Minuten köcheln lassen. Mit Balsamico-Essig ablöschen und weiter einkochen lassen. Etwas salzen und mit Honig abschmecken. 
Die Tomatenmasse auf die Förmchen verteilen, je eine Scheibe Ziegenkäse darauf legen, mit je einem TL Honig beträufeln und ein paar Blättchen Thymian darübergeben. Zurück in den Ofen damit und in ca. 10 Minuten fertig backen, bis der Käse leicht zerlaufen ist. Tartelettes aus der Form nehmen und zu einem frischen, grünen Salat servieren. 


Vielleicht gibt es in eurer Nähe ja auch eine Imkerei, die Honig direkt verkauft. Oft findet man Imkereistände auch auf Wochenmärkten. Ich finde es jedenfalls klasse, dass ich meine Honigproduzenten jetzt quasi einmal persönlich kennen lernen durfte, und sie waren alle nett und haben nicht gestochen. Ein herzliches Dankeschön, Herr Raich, für den interessanten Einblick ... und den guten Honig!

Donnerstag, 29. April 2010

Auf ein Neues: Quiche mit ...

... ja, mit was denn wohl? Spinat? Nee. Wieder mit dem neulich noch so freudig angepriesenen Mangold? Ä-ä. Ich kann nur sagen, wappnet euch, liebe Leserinnen und Leser, denn es ist euer Freund, der (an dieser Stelle bitte den Trommelwirbel hinzudenken): Bärlauuuuuch! Hey! 
Entscheiden kann ich mich nur schwer, zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust! Die eine beehrt den Bärlauch allenfalls mit einem genervten Naserümpfen doch die andere, ja, die andere ist ihm treu ergeben und kann nicht davon ablassen, neue Rezepte auszuprobieren. Ich habe die Bärlauch-Quiche neulich in einem Café gegessen und wollte sie nachmachen, denn sie hat mir wirklich sehr gut geschmeckt. Und bevor diejenigen, die die grünen Pflänzchen jetzt schon nicht mehr sehen können, mir den bösen Blick durch den Computer schicken, schnell zum Rezept. 


Für den Mürbteig (ausreichend für eine Quicheform mit 26 cm Durchmesser):
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Ei
1/4 TL Salz
125 g kalte Butter in Stückchen
2 EL Eiswasser

Für den Belag:
1 Bund Bärlauch
3 Eier
200 ml Sahne
50 g Crème Fraîche
2 Schalotten, sehr fein gehackt
Salz, Pfeffer
1 große Handvoll Kirschtomaten oder kleine Rispentomaten


Für den Teig Mehl auf die Arbeitsfläche häufen, eine Mulde in die Mitte drücken und alle Zutaten hineingeben. Alles gut miteinander verkneten, dann zu einer Kugel formen und den Teig in Klarsichtfolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen. 
Für den Belag Bärlauch waschen, trockenschleudern und grob hacken. Mit einem Pürierstab zusammen mit der Sahne pürieren. Die Eier mit der Crème Fraîche verrühren und das Bärlauchpüree unterheben. Fein gehackte Schalotten dazugeben, vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tomaten waschen und halbieren. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Die gefettete Form damit auslegen, dabei an den Seiten einen Rand von ca. 3 cm Höhe formen. Die Bärlauch-Masse einfüllen und die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen. 



Das Rezept für den Mürbteig habe ich aus dem Stuber-Klassiker "Ich helf dir kochen" übernommen, der Belag wurde schnell nach Quiche-Manier zusammengemischt. Auch kalt am nächsten Tag hat mich die Quiche voll überzeugt und ich werde so wie es aussieht dem Bärlauch in diesem Frühjahr noch eine ganze Weile treu bleiben.  Entscheidung gefallen!

Sonntag, 11. April 2010

Klein und fein: Quiches mit Mangold und Ricotta

Tach auch, ich bin´s, der Mangold. Ich weiß, ich dürfte noch gar nicht hier sein, beginnt meine Zeit doch erst im Mai. Im Gegensatz zu meinen Kollegen bin ich eben ein bisschen frühreif, mir doch egal. Aber wenn ich nun schonmal das Wort ergreifen darf, gibt´s auch gleich ne Standpauke: Wer von euch sagt denn immer noch, ich sei der "Spargel des armen Mannes", he? Nur weil mein Stiel vielleicht was Geschmack und Konsistenz betrifft eine leichte Ähnlichkeit mit dem so genannten König der Gemüse hat? Und neulich hat mich glatt jemand mit Spinat verwechselt! Das war schon fast zuviel für mich und mein zartes Herz. Dabei bin ich eine eigenständige Gemüse-Persönlichkeit und noch dazu total nett zu euch: Ich schütze eure Arterien vorm Verkalken, ich pimpe euer ganzes Nervensystem auf und ich fange freie Radikale (Mädels, ich schütze euch vor F.A.L.T.E.N., verdammt nochmal!). Alles gute Gründe um mir auch ab und zu eine Chance zu geben. Ziemlich lecker komme ich im folgenden Rezept daher.



Rezept für 4 kleine Quiches (Durchmesser ca. 12 cm):
Für den Teig:
125 g Mehl
65 g Butter
1 Ei
20 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Salz

Für die Füllung:
1 Staude Mangold
1 EL Olivenöl
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
100 g Sahne
100 g Ricotta
2 Eier
50 g Feta-Käse
Salz, Pfeffer, Muskat



Für den Teig Mehl und eine Prise Salz auf die Arbeitsfläche geben, die Butter in Stücken am Rand verteilen. In die Mitte des Mehls eine Mulde drücken und das Ei sowie 20 ml lauwarmes Wasser hinzufügen. Alles rasch zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen und mit Folie bedeckt eine halbe Stunde kalt stellen. Backofen auf 200°C vorheizen.

Von der Mangold-Staude das untere Ende, an dem die Blätter zusammenwachsen, entfernen. Die Blätter waschen. Dann die hellen Stiele würfeln und die feinen grünen Blätter in Streifen schneiden. 
Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Mangoldstiele 5 Minuten dünsten. Die Blattstreifen hinzufügen und weitere 5 Minuten dünsten, bis sie zusammenfallen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Sahne, Ricotta und Eier miteinander vermischen, Feta-Käse fein zerbröckeln und unterrühren. Die Mischung ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. 4 kleine Tarteformen (oder eine große) einfetten. Den Teig vierteilen und jede Portion zu einem Kreis ausrollen. Jeweils einen Teigkreis in eine Form geben und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel einstechen. Nun den Mangold auf die Formen verteilen. Die Sahne-Mischung darüber geben und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen. Wenn die Füllung fest und die Oberfläche leicht gebräunt ist, Formen herausnehmen und 5 Min. ruhen lassen. Die Quiches herauslösen und warm servieren. 

Sonntag, 22. November 2009

Je kleiner desto öfter ...

Zu einem samstäglichen Shopping-Trip gehört für mich der mehrstündige Aufenthalt in einem großen Küchenutensilien-Kaufhaus. Eigens dafür habe ich mir ein meditatives Mantra erschaffen („Dein Geldbeutel ist gaaaaaaanz leeeeeeeeeer!“), aber ach, es fällt mir ja immer so schwer mich darauf zu konzentrieren und ich entdecke immer wieder etwas, das ich doch tatsächlich noch ganz ganz dringend in meiner Küche benötigen könnte. Wie andere sich einen begehbaren Kleiderschrank wünschen, so wäre für mich ein begehbarer Geschirrschrank das höchste der Gefühle! Regale voll mit Tellern, Schüsseln, Töpfen und Pfannen, lange Reihen voller Gläser, Tassen und Schälchen, hübsche Kisten gefüllt mit Plätzchenausstechern, Dessertringen und Dariolförmchen, Schubladen voller Tischwäsche und Backformen. An den Wänden Haken mit allerlei Küchenhelfern und Leisten voller Messer und ... hoppla, schon wieder abgeschweift! Gestern habe ich mir jedenfalls etwas wirklich Praktisches gekauft, und ich habe mich im Nachhinein gefragt, wie ich bisher darauf verzichten konnte: Eine Mini-Kuchenform. Frei nach dem Motto „je kleiner desto öfter“ kann mich nun meinem Backwahn hingeben. Die Form musste ich natürlich gleich feierlich einweihen und was eignet sich dafür besser, als ein einfaches, oft gebackenes, immer wieder köstliches Lieblingsrezept: Französische Apfeltarte mit Pinienkernen.
Zutaten (die Angaben sind für eine Springform mit einem Durchmesser von 26cm, ich habe einfach die Hälfte genommen):

Mürbteig:
200g Mehl
100g Butter
50g Zucker
eine Prise Salz
1 Eigelb
2 EL kaltes Wasser

Belag:
4 Äpfel (eine säuerliche Sorte wählen, insg. ca. 800 g)
200g Crème Fraîche
50g Puderzucker
2 Eier
2 EL Aprikosenmarmelade
2 EL Zitronensaft
2 EL Pinienkerne
Extra: Fett für die Form, Puderzucker


Die Teigzutaten gut verkneten, die Form einfetten und den Teig dünn ausrollen (am Besten auf einer bemehlten Arbeitsfläche). Dann in die Form legen und dabei einen 3cm hohen Rand formen. Ab in den Kühlschrank! Derweil den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Puderzucker über die Eier sieben und mit dem Handrührgerät schaumig rühren (ruhig ein paar Minuten, dann wird nachher alles schön cremig). Dann die Crème Fraîche und den Zitronensaft unterheben. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in schmale Spalten schneiden. Nun die Hälfte der Crème auf dem Teig verteilen, die Äpfel kreisförmig und leicht überlappend darauf verteilen. Die restliche Crème darüber geben. Die Form ganz leicht hin und her schütteln, dann verteilt sich die Crème besser und die Oberfläche wird glatter. Jetzt im vorgeheizten Ofen 15 Min. backen.
In einem kleinen Töpfchen die Aprikosenmarmelade erhitzen, aufpassen, dass sie nicht kocht. Dann durch ein Sieb streichen und vorsichtig über die Äpfel und die Crème pinseln. Die Pinienkerne darüber streuen und alles leicht mit Puderzucker bestäuben. Anschließend 10-15 Min. fertig backen. Tarte auskühlen lassen und zum Anrichten noch einmal mit Puderzucker bestäuben.