Montag, 26. März 2012

Kleine Röllchen und ein Schwank aus dem Leben: Schweinerouladen mit Steinchampignons und Rieslingsauce

Ich liebe Saucen, die auf Wein basieren. Rinderrouladen in einer kräftigen Rotweinsauce oder, wie heute, helles Fleisch und ein feines Sößchen mit leichtem Weißwein. Dabei muss ich gestehen, dass ich recht pragmatisch bin, was die Kochweinauswahl betrifft: In die Sauce kommt meist, was gerade herumsteht. Das ist immer ein Wein, den ich auch so gerne trinke. Aber es ist eben auch oft eine Rebsorte, die man, würde man ein Gericht von langer Hand planen, vielleicht nicht unbedingt an erster Stelle dazu verwenden würde. Dabei muss ich immer an eine Geschichte denken, die mir einst widerfahren ist: Zu Studentenzeiten habe ich lange als Küchenhilfe in verschiedenen Restaurants gejobbt, mal fest, mal nur als Aushilfe für größere Events. So stand ich eines Abends in einer kleinen badischen Küche beim Karotten schälen, während eine Mitarbeiterin, nennen wir sie Martina, an einem der Restauranttische die Speisekarte schrieb. Unter anderem gab es Fisch mit Rieslingsauce und Kartoffeln. 


Auf einmal tönte der Chef von der Theke: Chrischdiiiinaaa, d`Maddina frägt wie ma jetz Riesling schreibt, mit eim S, mit zwei S odda mit schaaaf S? 
Ich: Na mit einem S. 
Chef: Maddiiiinaaa, d`Chrischdina sagt Riesling schreibt ma mit eim S. 
Martina (Tonlage hohes C): Ääächd?? Ich hänn jetz denkt des schreibt ma mit schaaaf S. 
Ich: Du, Chef, wieso schaut ihr denn nicht einfach auf´s Etikett? 
Chef: Mir hänn kei Riesling! 
Ich: Hä? Wie macht ihr denn dann die Rieslingsauce? 
Chef: Ha! Da nehme ma de Müller! ... des merkt kei Sau! 

Und zumindest für diesen Abend behielt er tatsächlich Recht und es hat allen sehr gut geschmeckt. Echt!



Hier kommt das Rezept für 2-3 Portionen: 
6 kleine, dünne Schweinerouladen (insgesamt ca. 500 g) 
Salz, Pfeffer 
6 Scheiben Schwarzwälder Schinken 
100 g kräftiger Käse am Stück wie z.B. Höhlenkäse, in 6 längliche Stücke geschnitten 
2 EL Öl 
250 g kleine Steinchampignons, geputzt, größere Pilze ggf. halbieren 
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten 
80 ml Riesling (oder MÜLLER! Oder was ihr wollt!) 
150 ml Sahne 
2 EL Noilly Prat 
½ Bund Petersilie, gehackt 
Außerdem: Rouladennadeln zum feststecken 

Rouladen vorsichtig flach klopfen und von beiden Seiten salzen und pfeffern. Jeweils mit einer Scheibe Schwarzwälder Schinken und einem Stück Käse belegen und fest aufrollen. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Rouladen von allen Seiten gut anbraten, bis sie Farbe annehmen. Herausnehmen und auf einem Teller beiseite stellen. 
Champignons und Frühlingszwiebeln ins Bratfett geben und 2 Minuten anbraten. Rouladen wieder dazugeben, mit Wein ablöschen und etwas einkochen lassen. Zum Schluss Sahne und Noilly Prat unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In eine vorgewärmte Form geben und mit reichlich Petersilie Bestreut servieren. Dazu schmeckt Reis.

Montag, 19. März 2012

Das knallt: Schwarze Tagliatelle mit Gemüse und Safran-Sauce

Hach, was war das für ein Samstag! Sonne satt, frische Frühjahrsluft und Energie für 10. Jetzt ist es endgültig da, mein Frühlingsgefühl. So stark, dass ihm auch der verregnete Sonntag nichts mehr anhaben konnte. Das hat sich natürlich auch gleich auf dem Teller bemerkbar gemacht. Ich hatte noch eine Packung Sepia-Tagliatelle aus dem Feinkostladen im Vorrat, die wir mal geschenkt bekommen haben, denn auf Schwarz kommen Knallfarben doch immer noch am besten zur Geltung (habe ich hier auch schonmal so gemacht). Dazu ein Rest Mangold, knackige Kichererbsen und hauchzarte Karottenscheiben. Was will man mehr? Ach so, ja, ein feines Safran-Sößchen vielleicht. Da isses. Habt einen guten Wochenstart!



Hier kommt das Rezept für 2 Portionen: 
150 g Kichererbsen 
150 g Sepia-Nudeln 
4 Blätter Mangold 
1 Karotte 
1 EL Olivenöl 
1 TL Senfsaat 
100 ml Sahne 
1/2 Döschen Safran 
Salz 
1/2 Bund Petersilie, gehackt 


Achtung: Kichererbsen entweder über Nacht einweichen, dann beträgt die Kochzeit ca. 50 Minuten, oder gleich kochen, dann dauert es 2-3 Stunden. Nach dem Kochen abgießen und gut abtropfen lassen. 
Nudeln in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser gar kochen. Abgießen, kalt abschrecken und über einem Sieb abtropfen lassen. Mangold waschen, trocken schütteln und den harten unteren Teil in 5 mm schmale Streifen schneiden, die Blätter in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Karotte schälen. Mit dem Sparschäler dünne, lange streifen von der Karotte abschneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Senfsaat darin anbraten, bis sie zu duften beginnt. Mangold und Karottenstreifen dazu geben und mit anbraten. Kichererbsen dazugeben und vorsichtig unterrühren. Mit Sahne ablöschen. Safran einrühren und mit Salz abschmecken (ich habe die Milch zuerst umständlich in einem Extra-Töpfchen erhitzt, um den Safran darin aufzulösen, das hat sich als unnötig herausgestellt, wird auch gleich in der Pfanne so richtig schön gelb). Zum Schluss die Nudeln unterheben. Mit gehackter Petersilie bestreut servieren.



Apropos Knallfarben: Vorletztes Wochenende habe ich mir bei COS eine orangefarbene Strickjacke gekauft, mit der ich zukünftig als Leuchtboje durch den tristen Kleinstadtdschungel laufen werde. Dagegen ist die Farbe der Karotten in den Nudeln ein Witz, echt. ;-) 

Dienstag, 13. März 2012

Der Ort des Geschehens

Heute gibt es kein Rezept, sondern einen Blick hinter die Kulissen. Steph vom Kleinen Kuriositätenladen hat zum Tag der offenen Küchen aufgerufen, eine ganz primatolle Idee, wie ich finde! Und weil ich selbst so unglaublich neugierig bin, wie fremde Küchen aussehen (gesamte Wohnungen übrigens auch, aber dafür lese ich schon die ganzen Design-Blogs ;-)), gibt es heute ein paar Bilder von meiner Produktionsstätte, meinem persönlichen Wellness-Zentrum, meinem Partyraum und dem chaotischsten Ort in der Wohnung: Von meiner Küche. 
Als wir vor fast drei Jahren nach Hessen gezogen sind, musste eine neue Küche her. Wir beide lieben Edelstahl, aus optischen genauso wie aus praktischen Gründen. Es ist nahezu unverwüstlich. Ok, bis auf diese Wasserflecken, die mich regelmäßig zur Weißglut treiben. Also immer schön mit dem Handtuch nachwischen. Da wir lange nicht das gefunden haben, was uns vorschwebte, bzw. für das, was wir zum Niederknien fanden, einfach kein Geld hatten, haben wir uns unsere Küche selbst entworfen und gebaut - dank eines unglaublich tollen und handwerklich perfekten Menschen, der uns dabei geholfen hat ... ach, was sag ich, der alles allein gemacht hat! :-) 


Im Gegensatz zum Rest der Wohnung ist die Küche ziemlich vollgestellt und für meine Verhältnisse recht chaotisch. Ich wundere mich manchmal selbst, denn normalerweise mag ich es nicht so gerne, wenn irgendwo Sachen herumliegen (und ja, ich gehöre sogar zu den Menschen, die extra schwarze Bleistifte kaufen, weil die grünen nicht zur Einrichtung passen). In der Küche haben wir jedoch bewusst auf Schränke und Schubladen verzichtet. Meine Utensilien hängen alle griffbereit an einer Leiste oder stehen in einer Dose neben dem Herd. Essig, Öl und sonstige Saucen wohnen in einer großen Metallbox. Direkt über der Herdplatte sorgt unsere endlos coole Scherenlampe für den richtigen Durchblick. Die haben wir einem Händler relativ günstig abgeschwatzt und ich finde, sie passt perfekt in unsere Küche. Für das Kochgeschirr und Besteck haben wir einen kleinen Rollwagen unter den Herd geschoben. 


Was ihr auf den Bildern nicht seht: Meine kleine Speisekammer, in der die Vorräte lagern – vielleicht gibt es ja mal einen Tag der offenen Speisekammern. 
Das Geschirr haben wir in einem ausrangierten Kleiderschrank im Esszimmer gebunkert. Ich wollte übrigens schon immer gerne eine offene Wohnküche haben. Weil unsere Wohnung aber leider nicht mit einer Wohnküche gesegnet ist, wir sie aber aus anderen Gründen unbedingt haben wollten, haben wir zumindest die Küchentür ausgehängt. So kann man direkt auf unseren langen Esstisch schauen, wenn Gäste da sind, und mit ihnen plaudern. Der Tisch sieht auf dem Foto viel kürzer aus, als er ist, es passen locker 8 Leute dran. Das ist übrigens auch gleichzeitig mein Foto-Tisch, an dem fast alle Bilder entstanden sind, die ihr auf diesem Blog seht.


Damit es in der Küche trotzdem ein bisschen gemütlich ist und es wenigstens eine Sitzgelegenheit gibt, habe ich ein kleines Bänkchen unters Küchenfenster gestellt. Hier sitzt der Männe und trinkt je nach Tageszeit einen Kaffee oder ein Bierchen, während ich vor mich hinbrutzele (ich habe ihn zu einem Beweisfoto genötigt). 


Auf der rechten Seite der Küche ist das „Heizungs-Gedönse“, wie ich es nenne. Altbau eben. Alter Altbau, das heißt, Heizungskasten, Leitungen und Rohre liegen zum Teil offen und sind nur mit einer Art Wellblech verdeckt. Auf einem Teil davon hängen Karten und Zettelchen, wie ihr hier sehen könnt, und über das große Übel unter der Arbeitsfläche habe ich Tafelfolie geklebt. Ich mag schwarz erstens gerne und zweitens ist so genug Platz für den schlauen Spruch der Woche. Oder für eine kleine Erinnerung, dass man Milch kaufen muss oder für Herzchen. Und der Clou: Die komplette "Tafelwand" lässt sich nach vorne klappen und hintendran bietet sich neben Rohren und Leitungen auch noch Stauraum en Masse. Hier lagern Waffeleisen, Handrührer, der riesenhafte Bräter, Geschenkpapier & Co. 






Der Aperol steht griffbereit neben der Küchenmaschine, falls die Gute mal wieder länger knetet. 
Ach, und wie Steph mag ich auch kein Plastik in der Küche. Das geht so weit, dass ich Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Müsli & Co. auch nicht gerne in der Plastikverpackung lagere, sondern alles in Vorratsgläser umfülle. 




Links neben der Arbeitsfläche steht er dann, mein geliebter Spülmaschinen-Backofen-Turm. Ich freue mich immer noch jeden Tag wie verrückt über ihn und frage innerlich ohne Witz allmorgendlich „Hey du heißer Kerl, wie geht´s dir heute?“, wenn ich für den ersten Kaffee in die Küche geschlurft komme. 



So, das war´s für heute von mir. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, Steph und uns allen eure Küchen zu zeigen? Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen und freue mich auf viele weitere schöne Einblicke.

Freitag, 9. März 2012

Zelte im Topf: Manti - türkische Teigtaschen

Selbst gemachte gefüllte Pasta ist die Wucht, das steht fest! Aber, auch das ist sicher: Mit Zeitdruck und Hektik, so wie ich sie gerade habe, lassen sich weder Tortellini noch Ravioli besonders gut formen. Manti übrigens auch nicht. Deswegen sind meine anatolischen Teigtäschchen hier fernab von Perfektion und erinnern eher an unser Zeltlager auf dem Campingplatz kurz nach dem Abi. Mit einer Horde bekiffter Surfer. 
Aber ich mag es ja auch ganz gerne, wenn nicht alles wie aus dem Lehrbuch aussieht, und umschreibe Zeitdruck und mangelnde Fingerfertigkeit außerdem einfach mit „rustikal“. Und rustikale Teigtäschchen sind doch auch irgendwie viel schöner als genormte Supermodels, stimmt´s? 
Ich wünsche Euch ein schönes, gemütliches Wochenende!


Hier kommt das Rezept für 2 Personen: 
Für den Teig: 
200 g Mehl 
1/2 TL Salz 
1 kleines Ei 
knapp 65 ml Wasser 
Mehl für die Arbeitsplatte 

Für die Füllung: 
70 g Rinderhackfleisch, 
½ Zwiebel 
1 Handvoll glatte Petersilie, 
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 
1/2 TL Paprikapulver 
1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel 
1 geh. TL Sumach 

Für die Joghurtsauce: 
150 g türkischer oder griechischer Joghurt 
50 g normaler Joghurt 
1 Knoblauchzehe 
Salz 

Zum Anrichten: 
1 EL Butter 
Paprikapulver zum Bestreuen 
3 Stengel Minze, Blätter fein gehackt 


Mehl in eine Schüssel sieben. Salz, Ei und Wasser untermischen und zu einem Teig verkneten. Zunächst ist der Teig recht hart, er wird aber später freundlicher. ;-) Mit Frischhaltefolie abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. 
Für die Füllung das Hackfleisch in eine Schüssel geben. Die Zwiebel schälen und auf einer feinen Reibe dazureiben. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Mit etwas Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Sumach und einer guten Prise Salz überstreuen und alles gut verkneten. 
Den Teig in zwei Hälften teilen. Die erste Hälfte auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich ausrollen. In ca. 4 cm große Quadrate schneiden und auf jedes Quadrat 1/2 TL Füllung setzen. Jeweils die gegenüberliegenden Ecken des Quadrats über die Füllung klappen und gut zusammendrücken, dann die Ränder auch zusammendrücken, so dass kleine „Zelte“ entstehen. 
Griechischen und normalen Joghurt in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen, sehr fein hacken und dazu geben (ich habe ihn durch die Presse gedrückt). Salzen und alles gut verrühren, damit der Joghurt schön cremig wird. 
Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen, salzen und die Manti bei mittlerer Hitze ohne Deckel 5 Minuten köcheln lassen, in ein Sieb gießen und abtropfen lassen. Butter in großen Pfanne erhitzen und die gut abgetropften Manti darin schwenken und ein bisschen Farbe nehmen lassen. Anrichten und auf jede Portion etwas Joghurtsauce geben. Mit gehackter Minze und Paprikapulver bestreut servieren. Die restliche Joghurtsauce in ein Schälchen füllen und dazu reichen. 




Manti haben ihren Ursprung in der türkischen Küche, sind aber mittlerweile auch in Russland und weiten Teilen Asiens verbreitet. Ich habe sie neulich beim Stöbern im Internet entdeckt und sie haben mir auf Anhieb gefallen. Das Rezept ist zusammengewürfelt, ihr könnt je nach Geschmack mit den Gewürzen variieren. Sie lassen sich auch gut einfrieren, das habe ich mit dem Rest gemacht. 



Übrigens: Die Rezeptstrecke, die ich zusammen mit der BRIGITTE-Redaktion produziert habe, erscheint in der Ausgabe am 3. April! Hach, wat bin ich aufgeregt!! :-)

Montag, 5. März 2012

Never change a running system: Fluffige Knoten mit Spinat und Fetakäse

Spinat und Fetakäse. Ich weiß, viele können es nicht mehr hören. Spinat und Fetakäse. Spinat und Fetakäse, Spinat und Fetakäse! SpinatundFetakäse SpinatundFetakäse! FetakäseFetakäse SpinatSpinat FetakäseSpinat! SPINAT UND FE!TA!KÄ!SE!!! Wer jetzt noch nicht weggeklickt hat, mag diese Kombination wahrscheinlich genau so gerne wie ich. Das soll belohnt werden, lieber Spinat und Fetakäse-Fan, hier habe ich nämlich etwas, das unsere Gelüste voll und ganz befriedigt. Glaube mir! Die volle Spinat- und Fetakäsedröhnung quasi. Und weil unser Lieblings-Duo auch mal gerne ein Trio wäre, habe ich noch cremigen Ricotta dazugegeben. Umhüllt von fluffigem Hefeteig, den mögen wir doch auch so gerne, oder? 


Hier kommt das Rezept für 6 Knoten: 
Für den Teig: 
150 ml lauwarme Milch 
5 g Trockenhefe 
280 g Mehl 
40 ml Olivenöl 
1 gestr. TL Salz 
¼ TL Zucker 

Für die Füllung: 
200 g Blattspinat (gewaschen und geputzt) 
125 g Ricotta 
100 g Fetakäse 
Salz 

Außerdem: 
1 Eigelb, etwas Milch 
3 EL Parmesankäse 
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 


Für den Teig die Hefe in der Milch auflösen und ein paar Minuten beiseite stellen. Alle anderen Zutaten miteinander in eine Schüssel geben, die Milchmischung dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat. 
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Spinat grob hacken und in einem Topf mit wenig Wasser erhitzen und zusammenfallen lassen. In einem Sieb abtropfen lassen und ggf. etwas ausdrücken. Spinat mit Ricotta vermischen. Fetakäse zerbröckeln und ebenfalls untermischen. Mit Salz abschmecken. 
Teig nach dem Gehen in 6 Stücke teilen. Jeweils auf leicht bemehlter Arbeitsfläche zu einem länglichen Oval ca. 0,3 mm dünn ausrollen. Je 1/6 der Masse darauf verteilen, darauf achten, dass nur etwa 1/3 bedeckt ist. Zu einer dünnen, langen Wurst rollen, dabei die Enden einklappen. Die „Wurst“ einmal verknoten und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Mit dem Rest ebenso verfahren. Eigelb mit etwas Milch verquirlen und die Knoten damit bestreichen. Mit wenig Parmesan und grob gemahlenem Pfeffer bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.


Diese Knoten sind supereinfach herzustellen! Bei sechs Portionen haben sie in etwa die Größe von Laugenknoten. Für die nächste Party werde ich aus dieser Menge einfach 12 Mini-Knötchen machen, ein perfektes Mitbringsel, denn zum Glück sind die Spinat-Fetakäse-Fans auf dieser Welt ja zahlreich vertreten. 





Wer noch nicht genug vom Traum-Duo hat, dem empfehle ich außerdem meine Ruckzuck-Blätterteigschneckchen mit Spinat und Fetakäse sowie die knusprigen Gözleme. Habt eine schöne Woche!